Verbände-Allianz für Aufrechterhaltung des BMEL-Auslandsmesseprogramms 2026

Mit einem dringlichen Appell zur Aufrechterhaltung des Auslandsmesseprogramms (AMP) des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Jahr 2026 haben sich gestern 18 exportorientierte Verbände der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft auf Initiative der Bundesvereinigung der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie und des GEFA e.V. per Verbände-Brief an Bundesminister Özdemir gewandt. Hintergrund dafür ist die aktuell geplante drastische Reduzierung des BMEL-AMP um 75% auf nur noch ein Viertel der Fachmessebeteiligungen im Vergleich zu diesem Jahr.
Diese Planung stößt bei Verbänden und Unternehmen auf großes Unverständnis und tiefe Enttäuschung. Das in den letzten Jahren ständig optimierte und moderne BMEL-Messeprogramm ist für die kleinen und mittelständischen Unternehmen der Branche eine wichtige Unterstützung bei der Erschließung internationaler Märkte; für die Kunden von Made in Germany
agrar- und ernährungswirtschaftlicher Produkte ist es eine weltweit bekannte und besonders geschätzte Anlaufstelle.
Mit dem Verweis auf die hohe Bedeutung dieses so wichtigen Exportförderinstruments und die Notwendigkeit für Planungssicherheit, Kontinuität und Vertrauen für die Unternehmen der Branche haben die Absender des Verbände-Briefs dringend darum gebeten, diese Entscheidung zurückzunehmen und die Messeförderung mindestens in der gewohnten Größenordnung weiterzuführen.